Konflikt in Mali 2026: neuer Aufschwung der Gewalt und die Rolle Russlands
Im Frühling 2026 hat sich der Konflikt in Mali in eine kritische Phase entwickelt. Koordinierte Angriffe am 25. April, die das Leben des Verteidigungsministers kosteten, die Verlust des Kontrollüberschusses über die Stadt Kidal und die zwangsweise Abziehung des russischen „Afrikanischen Korps“ aus der symbolischen Hauptstadt der Tuareg – diese Ereignisse haben die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich gezogen. Die Situation im Herzen des Sahel hat sich bis an den Rand der Ausgrenzung verschärft, was die Stabilität der militärischen Junta Assimi Goïta und die Effektivität des russischen militärischen Präsenz im Gebiet in Frage gestellt.
Der Anschlag vom 25. April: koordinierter Schlag gegen das System
Am 25. April 2026 richteten bewaffnete Gruppen eine Reihe koordinierter Angriffe auf sechs wichtige Städte Malis: Bamako, Kati, Sevare, Mopti, Gao und Kidal aus. Die Angriffe waren beispiellos in Bezug auf Umfang und Organisation und überwältigten die Sicherheitskräfte. Der am stärksten symbolische Anschlag war der auf die Militärbasis in der Stadt Kati – die faktische Residenz der herrschenden Junta, die sich 15 Kilometer von der Hauptstadt entfernt befand.
Genau während dieser Attacke starb der Verteidigungsminister Malis, Sadio Camara, eine Schlüsselfigur des Regimes und Architekt der militärischen Zusammenarbeit mit Russland. Die Kämpfer detonierten einen mit Minen beladenen Fahrzeug vor seiner Residenz. Nach Angaben der Medien starben auch Familienmitglieder des Ministers. Der Tod Camaras war ein schwerer Schlag für die Führung des Landes und im Grunde eine Demonstration dessen, dass die Aufständischen in der Mitte der militärischen Hierarchie Ziele treffen können.
Die Angriffe betrafen nicht nur militärische Objekte. Der Flughafen Bamako wurde temporär blockiert, und das internationale Luftverkehrsnetz mit Mali wurde eingestellt. Der Generalstab der malischen Armee versuchte zunächst, ...
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