Er leuchtet im Gold, reflektiert das Licht der Scheinwerfer, auf ihn werden die Namen der Meister geschrieben. Man hebt ihn über den Kopf, während Tausende rufen. Er ist der Pokal. Nur ein Behälter für Getränke? Nein. Der Pokal im Sport ist mehr als ein Preis. Es ist ein Symbol. Ein Siegeszeichen. Ein Denkmal für den Moment, in dem man der Beste war. Besonders im Fußball. Lassen Sie uns verstehen, warum eine einfache Metallschale erwachsene Männer zum Weinen bringt und in die Geschichte eingehen kann. Von der antiken Schale zum goldenen Trophäe Die Geschichte des Pokals als Auszeichnung geht zurück in die Antike Griechenland. Dort erhielten die Sieger der Olympischen Spiele Olivenkränze. Nicht Pokale. Aber in der Antike Rom wurden die Sieger der Militärparaden mit Weinschalen geehrt. Später, in der mittelalterlichen Europa, erhielten Ritter auf Turnieren von Damen Pokale — ein Zeichen der höchsten Güte. Aber der wahre Kult des Pokals entstand im 19. Jahrhundert mit der Geburt des modernen Sports. Der erste Fußballpokal, den man als Pokal bezeichnen kann, ist der FA Cup, der 1871 eingeführt wurde. Der gleiche, silberne, 45 Zentimeter hohe. Seitdem hat jeder Sport seine eigenen Schalen. Der Pokal der Libertadores. Der Stanley Cup im Eishockey. Der Davis Cup im Tennis. Aber im Fußball ist der Kult besonders stark. Warum? Weil Fußball ein Mannschaftsspiel ist und der Pokal an alle geht: an die Spieler, die Trainer, das Personal, sogar die Fans. Es ist das gemeinsame Eigentum einer gemeinsamen Sieg. Form hat Bedeutung: Wie sieht der perfekte Pokal aus Nicht jede Schale wird zu einem Symbol. Ein echter Sportpokal hat einen Code. Zunächst einmal ist er schwer. Mehrere Kilogramm reines Silber oder Gold. Die Schwere überträgt das Gewicht des Sieges. Zweitens ist er hoch, damit er von den weitesten Tribünen aus sichtbar ist. Drittens gibt es Platz für Gravuren. Die Namen der Sieger werden auf dem Sockel eingraviert. Es entsteht eine Chronik, die man mit den Händen berühren k ...
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