Kaffee in der Kultur verschiedener Länder und Völker: der schwarze Getränk, der die Welt verbunden hat Kaffee ist mehr als nur ein Getränk. Für einige ist es ein morgendlicher Ritual, ohne das der Tag nicht beginnen kann. Für andere ist es ein sozialer Kleber, der Menschen in Cafés und zu Hause zusammenbringt. Für Dritte ist es Philosophie, Kunst und sogar ein Weg, die Zeit zu verlangsamen. Obwohl Kaffee aus Äthiopien stammt, ist er heute Teil der Kultur fast jedes Landes geworden, nimmt ihre einzigartigen Merkmale an. Vom italienischen Espresso, der an der Theke getrunken wird, bis zum japanischen Kaffee, der mit fast religiöser Genauigkeit zubereitet wird – jede Kultur hat ihren eigenen Weg gefunden, diesen Getränk zu lieben. In diesem Artikel werden wir auf eine Kaffeereise um die Welt gehen und erfahren, wie verschiedene Völker ihren schwarzen Elixier trinken, zubereiten und schätzen. Italien: Espresso als Kultur und Lebensstil In Italien ist Kaffee nicht nur ein Getränk, sondern ein Ritual, das in die Textur des täglichen Lebens eingewoben ist. Italiener trinken nicht «Kaffee», sie «machen eine Pause für Kaffee». Und der Star dieses Rituals ist der Espresso. Eine kleine Tasse starken, aromatischen Kaffees, die an der Theke des Bars getrunken wird. In Italien ist es nicht üblich, an einem Tisch mit einer Tasse Kaffee zu sitzen – das wird als touristische Angewohnheit angesehen. Ein echter Italiener geht in den Bar, bestellt einen Espresso, trinkt ihn in einigen Schlucken und geht. Schnell, effektiv, mit Freude. Espresso ist die Grundlage der italienischen Kaffeekultur. Cappuccino wird nur bis 11 Uhr morgens getrunken und nie nach dem Essen. Latte nur zum Frühstück. Und «corretto» – Espresso mit einem Tropfen Grappa – ist ein Abendritual. Italiener behandeln Kaffee fast mit religiöser Ehrfurcht: Sie überwachen die Temperatur des Wassers, die Qualität des Mahls und den Druck in der Kaffeemaschine. Kaffee in Italien ist Kunst, und jeder Barista fühlt sich wie ...
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