Menschenkolonie auf dem Mond: Pläne, Termine und Hauptherausforderungen
Im Jahr 2026 steht die Menschheit an der Schwelle eines Ereignisses, von dem sie seit Jahrzehnten träumt — einer permanenten Kolonie auf dem Mond. Die Weltraummächte der Welt sind von Gesprächen zu konkreten Plänen übergegangen. Die USA haben offiziell einen Haushalt in Höhe von 20 Milliarden Dollar für den Bau einer bewohnbaren Basis genehmigt. Russland und China scannen die Mondoberfläche gemeinsam nach einem idealen Standort für ihre Station. Und Elon Musk verspricht einen autonomen Stadt auf dem Erdmond bereits in 10 Jahren. Wann genau die Menschen auf dem Mond leben werden, wie ihr Leben aussehen wird und mit welchen Problemen die ersten Siedler konfrontiert sein werden, darüber informieren wir in diesem Artikel.
Der NASA-Plan: Von temporären Missionen zum dauerhaften Aufenthalt
Im März 2026 brachte das neue NASA-Management unter der Leitung von Jared Isaacman eine Revolution in das amerikanische Mondprogramm. Das Agentur hat die Idee der orbitalen Station Lunar Gateway verworfen und alle Ressourcen auf den Bau einer Basis direkt auf der Oberfläche gerichtet. Die Strategie trägt den Namen «zurückkehren, um zu bleiben».
Gemäß dem offiziellen Plan wird der Bau in drei Phasen erfolgen.
Erste Phase (2026–2028 Jahre). NASA organisiert 21 robotische Missionen, die etwa 4.000 Kilogramm Nutzlast auf den Mond bringen. In dieser Phase werden Technologien für die Landung und das Ausrollen der Ausrüstung getestet, und ein genauer Standort für die zukünftige Basis wird ausgewählt.
Zweite Phase (2029–2032 Jahre). Geplant sind 24 Landungen mit der Lieferung von bereits 60.000 Kilogramm Last. In dieser Phase beginnt der Bau der ersten halb bewohnbaren Module, die es den Astronauten ermöglichen, längere Zeit auf der Oberfläche zu verbringen.
Dritte Phase (ab 2033 Jahr). Die Basis wird vollständig bewohnbar. 28 schwere Missionen bringen Ausrüstung für dauerhafte Wohnen und regelmäßige Besatzungsrotati ...
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