5. Juni — Welttag der Umwelt. Das ist der wichtigste ökologische Feiertag auf dem Planeten, der 1972 von der UNO ins Leben gerufen wurde. Aber es gibt auch andere: Tag der Erde (22. April), Tag ohne Auto (22. September), Tag des Umweltbeauftragten in Russland (5. Juni). Unabhängig vom Datum ist die Essenz die gleiche: dem Menschen zu erinnern, dass die Natur nicht ewig ist. Dass Müll nicht verschwindet und Wasser nicht unendlich ist. Der Tag der Umwelt ist nicht der Tag, an dem man durchatmen und bis zum nächsten Jahr vergessen kann. Es ist der Tag, um zu beginnen, sich zu ändern.Warum braucht der Tag der Umwelt?Jedes Jahr werden weltweit über 2 Milliarden Tonnen Müll produziert. Wälder im Ausmaß von Panama werden abgeholzt. Arten gehen verloren. Menschen ersticken in Smog. Der Tag der Umwelt ist nicht nur ein Haken. Es ist ein globaler Flashmob: Das Licht für eine Stunde ausschalten, Plastik sammeln, ein Baum pflanzen. Aber das Wichtigste ist, nachzudenken. Warum kaufe ich Wasser in Plastikflaschen? Warum brauche ich einen Beutel für 15 Minuten? Kann ich mit dem Fahrrad fahren? Dieser Feiertag ist ein Katalysator für persönliche Verantwortung.Wie wird der Tag der Umwelt weltweit gefeiert?In Australien: Strände von Plastik reinigen, mit Tauchbrillen tauchen, Müll auf Korallenriffen sammeln. In Indien: Millionen von Setzlingen in einem Tag pflanzen (Rekord: 50 Millionen in 12 Stunden). In Deutschland: «Eco-Märkte» mit Reparatur von Gegenständen, Austausch von Kleidung. In Kenia: Plastikbeutel werden an diesem Tag verboten (und sind ohnehin verboten, aber am Feiertag gibt es Kontrollen). In Brasilien: Karnevalsprozessionen in Müsikkostümen. In Russland: Samstag-Aktionen, getrennte Müllsammlung, Vorträge in Parks, «grüne» Flashmobs.Wie kann man den Tag der Umwelt persönlich gestalten?Es ist nicht notwendig, an einem Protestmarsch teilzunehmen. Man kann: Batterien und Flaschenverschlüsse an einem speziellen Punkt abgeben; von dem Plastikbecher für Kaffee absehen (mit se ...
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