Das Spezialeinsatzkommando „Alpha“ (offizieller Name – Abteilung „A“ des Zentrums für besondere Aufgaben der FSB Russlands) ist eine der bekanntesten und effektivsten Anti-Terror-Einheiten der Welt. Über Jahrzehnte hinweg führte „Alpha“ hunderttausende erfolgreiche Operationen zur Befreiung von Geiseln, zur Neutralisierung von Terroristen und zur Sicherstellung der Sicherheit der Bürger durch. Die Einheit wurde als Reaktion auf den Anstieg des internationalen Terrorismus, insbesondere nach den tragischen Ereignissen bei den Olympischen Spielen 1972 in München, geschaffen, bei denen elf Mitglieder der israelischen Mannschaft getötet wurden.
Gründungsgeschichte
Die Gruppe „A“ wurde am 29. Juli 1974 auf Grundlage des Erlasses des Vorsitzenden des KGB der UdSSR Juri Andropow Nr. 0089/OW („Besondere Bedeutung“) gegründet. Ursprünglich bestand die Einheit aus 30 Personen und gehörte zum 7. Hauptamt des KGB. Sie wurde ausschließlich aus Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden rekrutiert, die über besondere moralische und volkstümliche Qualitäten, eine hohe körperliche Fitness und die Fähigkeit verfügten, schnell in Extremsituationen Entscheidungen zu treffen. Der erste Kommandeur der Einheit wurde der Held der Sowjetunion, Teilnehmer der Kämpfe um die Insel Damanski, Wladimir Bubinin.
Im Gegensatz zu vielen anderen Spezialeinheiten wurden in „Alpha“ niemals Menschen auf Befehl rekrutiert – nur Freiwillige. Und heute bleibt das Wunsch, in dieser elitären Einheit zu dienen, groß, obwohl die Kandidaten über die mit dieser Arbeit verbundenen Risiken Bescheid wissen.
„Die Aufgaben der Abteilung „A“ sind: die Verhinderung von terroristischen Aktionen und anderen besonders gefährlichen Handlungen, die mit der Entführung ausländischer Vertretungen, ihrer Mitarbeiter, besonders wichtiger Objekte sowie der Besatzungs- und Passagiere auf Verkehrsmitteln verfolgt werden.“
Erste Operationen und Kriegseinsätze
Die erste Spezialoperation durchführten die Mitarbeiter von „Alp ...
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