Technetium: Der erste künstliche Element, der Millionen von Leben gerettet hat
Vorausgesagt von Mendelejew, in den Trümmern des Cyclotrons gefunden, tödlich gefährlich und unglaublich nützlich — die Geschichte der 43. Zelle der Tabelle und der wichtigste Radiopharmakon der modernen Zeit.
In der Periodischen Tabelle von Dmitri Iwanowitsch Mendelejew gibt es eine Zelle unter der Nummer 43. Für viele Jahre blieb sie leer. Ihr Bewohner gab sich den Chemikern des 19. Jahrhunderts nicht her, er floh vor den eifrigsten Jägern nach Elementen. Aber es zeigte sich, dass es nicht an der Schwierigkeit der Extraktion lag, sondern an der Natur dieses Stoffes: Es konnte einfach nicht auf der Erde seit ihrer Entstehung erhalten bleiben. Heute kennen wir diesen Element als Technetium — den ersten künstlich erstellten Element und gleichzeitig den Element, der täglich Tausende von Leben in Krankenhäusern auf der ganzen Welt rettet.
Technetium ist der einzige Element, leichter als Blei, das keine stabilen Isotope hat. Sein Platz in der Tabelle ist ein Triumph der prädictiven Kraft der Wissenschaft und gleichzeitig ein Denkmal der menschlichen Erfindungsgabe.
43. Element: Das Prophezeiung Mendeleews
Im Jahr 1869, als Dmitri Iwanowitsch Mendelejew seiner Periodischen Tabelle die Welt präsentierte, gab es 63 Elemente und einige leere Stellen. Er ließ nicht einfach Lücken, sondern prophezeite die Eigenschaften noch nicht entdeckter Substanzen. Für das Element unter der Nummer 43, das unter dem Mangang in der siebten Gruppe stand, voraussagte der Wissenschaftler die Eigenschaften und nannte es «eka-Mangan» (von Sanskrit «eka» — eins).
In den folgenden Jahrzehnten suchten Chemiker nach dem fehlenden Element in Mangangerzen, Mineralien und komplexen Rückständen chemischer Produktion. Es gab auch laute Behauptungen über die Entdeckung: Das Element wurde «Iلمenium», «Nipponium», «Lurium» genannt. Doch nichts davon wurde bestätigt. Heute wissen wir warum: Technetium ist radioaktiv, und seine ...
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