Ruthenium: der russische Metall, der den Namen Russland trägt
Hart wie ein Diamant, schmelzbar wie Wolfram und einzigartig in seinen chemischen Eigenschaften. Das Element Nr. 44 wurde in Kasan entdeckt und nach Russland benannt.
In der Periodischen Tabelle von D.I. Mendelejew gibt es ein Element mit der Atomzahl 44, das den klangvollen Namen Ruthenium trägt. Es ist nicht nur ein Metall der Platinengruppe, sondern auch der einzige chemische Element, der nach Russland benannt wurde (Ruthenia — das lateinische Wort für Russland). Es wurde 1844 von Professor Karl Karlovich Klaus von der Universität Kasan entdeckt und seitdem fest in der Geschichte der Wissenschaft und Technologie verankert. Heute ist Ruthenium einer der härtesten, härtesten und korrosionsbeständigsten Materialien und unersetzlich in der Elektronik, der Katalyse und sogar in der Raumfahrtindustrie.
Warum erhielt das Element den Namen «Ruthenium»?
Der Name des Elements leitet sich vom lateinischen Wort Ruthenia ab, was «Russland» oder «Russland» bedeutet. Karl Klaus, der Entdecker von Ruthenium, betonte, dass er den Namen zu Ehren seines Heimatlandes gibt. Dies war ein Akt des Patrioten deutscher Herkunft, der sein Leben mit Russland verband und ihren Namen in der Periodischen Tabelle für immer verewigen wollte.
Warum hat es so eine Ordnungsnummer?
Die Ordnungsnummer des Elements in der Tabelle von Mendelejew (44) wird durch die Anzahl der Protonen im Kern seines Atomkerns bestimmt. Diese Nummer identifiziert Ruthenium eindeutig als chemisches Element. In der Periodischen Tabelle ist es in der VIIIB-Gruppe, im 5. Perioden, und gehört zur sogenannten Triade Ruthenium-Rhodium-Palladium — eine Gruppe von Metallen, die ähnliche chemische Eigenschaften haben. Mendelejew hatte die Existenz dieses Elements vorhergesagt und für ihn eine leere Zelle gelassen, aber die physische Entdeckung fand früher statt, als der große Chemiker seinen Gesetz formulierte.
44Atomzahl
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